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Dimensionierungsgrundlagen

Die komplizierten physikalischen Zusammenhänge bei Wärmeübergangsproblemen können durch den Einsatz der Ähnlichkeits- oder Modelltheorie leichter beherrscht werden. Beispielsweise beschreiben Zahlenmodelle Zusammenhänge durch dimensionslose Kenngrößen oder Kennzahlen. Dadurch gelingt es, die interessierenden Verhältnisse unabhängig von der Größenordnung oder einem gewählten Maßsystem spezifischer Größen einzuschätzen. Die am häufigsten verwendeten dimensionslosen Kennzahlen im Bereich der Wärmeübertragung sind die Nusseltzahl als dimensionslose Beschreibung der Wärmeübergangskoeffizienten, die Reynoldszahl als Verhältnis von Trägheitskraft zu inneren Reibungskraft und Maß für den Strömungstyp sowie die Prandtlzahl als Verhältnis zwischen innerer Reibung und Wärmeleitstrom.

Ziel des Teilprojektes C2 ist es, die aus den Laborversuchen gewonnenen Daten unter Nutzung des Konzeptes der dimensionslosen Kennzahlen zu verdichten. Dazu sind in den Teilprojekten TP A1 bis TP A5 Arbeitspakete definiert worden, die sich mit der Erfassung der entsprechenden Daten und deren Auswertung im Hinblick auf die Entwicklung dimensionsloser Kennzahlen beschäftigen. Innerhalb des Teilprojektes C2 werden diese Arbeiten koordiniert um vergleichbare Ansätze zu schaffen. Die aus den Laborversuchen gewonnenen Dimensionierungsgrundlagen werden mit den Ergebnissen aus den Seitenstromanlagen und den Technikumsversuchen verglichen. Eine gegebenenfalls notwendige Anpassung der Dimensionierungsgrundlagen erfolgt auf Basis der neuen Erkenntnisse aus den scale-up-Versuchen.

Kontakt

Bayer Technology Services GmbH
Process Technology – Fluids Processing
51368 Leverkusen

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Sven Sommerfeld
sven.sommerfeld@bayer.com
+49 (0) 214 3034848

Projektpartner

API Schmidt-Bretten GmbH & Co. KG HSU Hamburg
TU Braunschweig TU München
Universität Kassel Universität Paderborn